Martinshöfe | Weingarten (D) (D)
Die Entwicklung der „Martinshöfe“ in Weingarten begann mit dem Ankauf des zentral gelegenen Schuler-Areals Süd. 2018 wurde im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbs das Büro Ackermann + Raff Architekten (Stuttgart) als Sieger gekürt und damit die Grundlage für die weitere Quartiersentwicklung geschaffen.
Im Mai 2019 bezog i+R aktiv die Bevölkerung ein und initiierte eine Ideensammlung zur Benennung des neuen Stadtquartiers. Der Name „Martinshöfe“ setzte sich durch und nimmt Bezug auf die Lage am Fuße des Martinsbergs. Parallel dazu startete mit dem Aufstellungsbeschluss das Bebauungsplanverfahren.
Mit der Übernahme erster Arealteile im August 2019 begannen die vorbereitenden Maßnahmen vor Ort. Die Bestandsgebäude wurden zunächst entkernt, um eine fachgerechte Trennung und Entsorgung der Materialien sicherzustellen, bevor der sukzessive Rückbau der Gebäude erfolgte. Gleichzeitig wurden Architektur- und Planungsverfahren für die einzelnen Baufelder weitergeführt und konkretisiert.
Im Jahr 2020 wurden die Abbrucharbeiten planmäßig abgeschlossen, während das Bebauungsplanverfahren intensiv vorangetrieben wurde. Nutzungskonzepte, Mobilität, Energieversorgung und Freiraumgestaltung wurden weiterentwickelt und mit der Stadt abgestimmt. Mit dem Billigungs- und Auslegungsbeschluss sowie der breiten öffentlichen Beteiligung erreichte das Projekt eine wesentliche planerische Reife.
Anfang 2021 folgten mit der Unterzeichnung des städtebaulichen Vertrags und dem Satzungsbeschluss des Bebauungsplans zentrale Meilensteine, die die baureife Entwicklung des Quartiers abschlossen.
Nach erfolgreicher Projektentwicklung übergab i+R die „Martinshöfe“ Ende 2021 an die BUWOG als neuen Eigentümer. Damit wurde der Übergang von der Entwicklung in die Realisierung eingeleitet. i+R begleitet das Projekt weiterhin beratend, um die Qualität und Kontinuität in der Umsetzung sicherzustellen.
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